Ochsenhausen, wia's ischt ond war

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Antiker Feldstecher ETABI AESA


Antiker Feldstechers aus wohl französischer Produktion

Dieser Feldstecher stammt vermutlich aus französischer Produktion. Da sein Alter in etwa mit den Jahren vor und während des Ersten Weltkriegs zusammenfallen dürfte, ist die Annahme naheliegend, dass es sich hierbei um die "Kriegsbeute" eines Soldaten handelt. Die Geschichte, wie das Fernglas in seinen Besitz kam, ist leider - oder glücklicherweise - für immer verloren. Kriegsgeschichten sind selten schöne Geschichten, und man fragt sich unwillkürlich, wie das optische Gerät zu seinen beiden kleinen Beulen am Gehäuse gekommen ist. Die Funktion des ehemaligen Statussymbols von Offizieren und Unteroffizieren wird dadurch jedenfalls nicht beeinträchtigt, es befindet sich noch nach 110 Jahren in funktionstüchtigem Zustand, was für seine Qualtät spricht.

Digitalisierung: Peter Engelhardt

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Fundzustand

OBJEKT: Binokularer Feldstecher (Offiziersmodell) GEWICHT: 460 gr
MASSE: 11 x 13 x4 cm ZEITRAUM: 1900 - 1915
MATERIAL: Messing mit dünnem Lederüberzug
BESCHRIFTUNGEN: Eingestanzt, nur noch schwer und mit Lupe lesbar
LINKS: "T9", darunter "ETABI" und "AESA"
RECHTS: "S" mit stark ausgeprägten Serifen "2", darunter "12733", darunter "SERIE", darunter "MG"
ZUSTAND: Lederbezug stark berieben, starke Farbverluste durch Patinisierung des Messings.

Digitalisierung: Peter Engelhardt

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