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Sirup-Waage (PÈSE-SIROPS)


Pariser Sirup-Waage für Zuckerbäcker aus den 19. Jahrhundert.

Diese Sirupwaage stellt ein absolut außergewöhnliches Stück Küchen- und Wissenschaftsgeschichte dar – es handelt sich hierbei nicht nur um ein Messgerät, sondern um ein Präzisionsinstrument aus der Blütezeit der europäischen Zuckerbäckerkunst. Im Prinzip handelt es sich um eine Senkwaage zur Bestimmung der Dichte, beziehungsweise in diesem Fall um den Zuckergrad in Flüssigkeiten.

Diese Waagen arbeiteten meist nach der Baumé-Skala. Sie waren das Standardwerkzeug für Konditoren (Zuckerbäcker), um die exakten Kochgrade des Zuckers (z.B. "Faden", "Flug", "Bruch") wissenschaftlich zu kontrollieren. Eine Beschreibung der Anwendung findet man bspw. in dem Buch von Perini: Schweizer Zuckerbäcker aus dem Jahr 1858.

Fotografie: Peter Engelhardt

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Fundzustand

OBJEKT: Sirupwaage / Aräometer für Zuckerlösungen.
MASSE
WAAGE: 13 x 2 cm
ETUI: 15,5 x 3 cm
ZEITRAUM: 1860 - 1880
INSTRUMENT: Geblasener Glaskörper. Der untere Teil ist mit kleinen Bleikügelchen oder Quecksilber beschwert (als Senklot), der obere Teil enthält die handbeschriftete Papierskala
VERPACKUNG: Zylindrisches Etui aus festem Pappmaché (Hartpappe), bezogen mit marmoriertem oder strukturiertem Papier.
ZUSTAND: "Einwandfrei". Das ist bei Glasinstrumenten dieses Alters extrem selten, da sie meist bei der Benutzung im heißen Zucker oder durch Herunterfallen zerbrachen

Digitalisierung: Peter Engelhardt

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