Ochsenhausen, wia's ischt ond war

Das Gelände des Hopfengartens Ochsenhausen um 1960

Im einstigen Hopfengarten des Klosters befand sich bis in die 1980er eine Schweinesuhle, die von der Staatsdomäne bis zu ihrer Auflösung genutzt wurde.


Schweinesuhle der Staatsdomäne im Hopfengarten.

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Das "Alte Urgestein" der Ochsenhausener Bevölkerung kann sich sicherlich noch an diese Schweinesuhle erinnern. Fuhr man auf der alten Straße nach Rottum, wuchsen in einer flachen Senke etwa 100 Meter nach der Oberen Schranne ein paar Bäume am Rand eines kleinen Weiherchens. Dieses wurde wohl nur durch Regenwasser gespeist und war weiträumig umzäunt. Hier hielt die Staatsdomäne Ochsenhausen im Sommer ihre Schweine.

Die Domäne wurde gegen Ende der 60er aufgelöst, da der größte Teil der landwirtschaftlichen Flächen durch Gebietstausch für das Gelände, auf dem die neu gegründete Universitätsklinik in Ulm errichtet wurde, einem Bauern überlassen wurde. Ironischerweise hatte dieser Bauer die Ulmer Flächen als Entschädigung für seine Vertreibung aus dem Sudetenland erhalten und gründete dann einen riesigen modernen Schweinemastbetrieb in Ochsenhausen.

Im Bildhintergrund sind die Dächer des Klostertors und des damaligen Altersheims "Sankt Walburga" zu erkennen.


Repro-Fotografie "Das Gelände des Hopfengartens Ochsenhausen um 1960" von Fritz Weckenmann.

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