Ochsenhausen im Jahre 1839
Digital bearbeiteter Scan einer Repro eines Schwarz-Weiss Repro-Fotos einer kolorierten Zeichnung von 1839 mit der Ansicht von Ochsenhausen vom Siechberg aus.
(Zum vergrößern auf das Bild klicken.)
Diese Ansicht von Ochsenhausen entstand im Jahr 1839. Deutlich wiederzuerkennen sind beispielsweise die Gebäude des Rathauses und der Alten Post. Der Zeichner dürfte sich unterhalb der Höhe des Siechberges befunden haben, da die unteren Stockwerke der Häuser der Poststraße verdeckt sind. Gut zu erkennen sind auch der "Adler", die "Krone" und die alte "Klosterapotheke", die erst Anfang der 1960er Jahre in der Ortsmitte neu erbaut wurde. Auch der Kapfweg über der Grenzenmühle scheint schon bebaut gewesen zu sein.
Rechts in der Bildmitte ist der Grünweiler zu erkennen, damals noch ein Weiler etwas außerhalb des Ortskerns. Das Tal der Oberen Rottum hat der anonyme Künstler zwar völlig unterschlagen, trotzdem gab er sich große Mühe, alles was er sieht, so genau wie möglich wiederzugeben.
Die Bebauung in der Ortsmitte war lückenhaft. Noch in den 1960er gab es dort Streuobstwiesen und Gärten, sogar direkt am Marktplatz. Deren Verschwinden ist mit ein Grund, weshalb die Anzahl der Singvögel im Ortskern in den letzten Jahrzehnten dramatisch abgenommen hat. Der andere ist das Auslagern bzw. Stilllegen sämtlicher Bauernhöfe, mit ihnen sind auch die früher im Sommer sehr häufig zu sehenden Schwalben fast gänzlich verschwunden.
Im Vordergrund der Zeichnung hat sich der Künstler selbst in halb liegender Position verewigt.
Repro-Fotografie "Ochsenhausen im Jahre 1839" von Fritz Weckenmann.
Digitalisierung und Bearbeitung: Peter Engelhardt - Beachten Sie die
Copyright HinweiseNutzung nur für private Zwecke. Keine Veröffentlichung ohne Genehmigung des Copyright-Inhabers und des Digitalisierers. (Historische Reprofotos aus gerettetem Schuttmaterial um 1960).