Ochsenhausen, wia's ischt ond war

Blick auf Ort und Kloster Ochsenhausen

Foto aus einen Segelflugzeug auf die Klosteranlage und die Stadt Ochsenhausen während der 1950er Jahre.


Luftaufnahme vom Kloster und den Ortskern von Ochsenhausen um 1955 bis 1960.

(Zum vergrößern auf das Bild klicken.)

Hier befand sich Fritz Weckenmann in einem Segelflugzeug vom Luftsportverein Ochsenhausen, dessen Flugzeuganhänger auch manchmal temporär vor seinem Haus geparkt wurde. Gesegelt wurde damals noch mit der schon etwas betagten "Schwalbe".

Definitiv entstand das Foto vor dem Jahr 1960, wie an einem in diesem Jahr abgebrochenen Haus zu erkennen ist. Gut zu sehen ist auch die alte "Herz Jesu-Kapelle mit dem angebauten Nonnenwohnheim. Die Nonnen waren u. a. auch in dem neben der Kapelle liegenden Kindergarten tätig. Wer kann sich daran noch erinnern? Dieses Foto weckt Erinnerungen!

An der Stelle der heutigen Stadtapotheke befand sich ein jahrhunderte altes Haus, von dem man leider nur das Dach sieht. Ich erwähne es, weil es ebenso wie ein vor noch gar nicht so langer Zeit am zu Schloßstraße gehörigen Weg zum Kapf abgerissenes uraltes Haus über einen hölzernen Laubengang (Schrötlinggang) verfügte, der von kräftigen Stützpfeilern vom Boden bis zur Traufe getragen wurde und mit dem die obere Etage zugänglich war. Mittelalter pur!

Häuser mit solchen hochgezogenen Stützpfeilern und vorgezogenen Traufen, die über Außenbalkone oder Gänge erschlossen wurden, wurzeln im späten Mittelalter (oft 15. und 16. Jahrhundert) wurden aber auch im 17. Jahrhundert noch vielerorts so gebaut (erzählt die KI).


Repro-Fotografie "Blick auf Ort und Kloster Ochsenhausen" von Fritz Weckenmann.

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