Ochsenhausen, wia's ischt ond war

Die Klosteranlage Ochsenhausen von Norden um 1920

Ansicht aus einem niedrig schwebenden Luftschiff über die Klosteranlage und das Tal der Unteren Rottum.


Luftbild des Klosters Ochsenhausen von Nord um 1920.

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Schön erkennt man hier den größten Teil der Klosteranlage. Die Stallungen, in denen heute der Reitverein seine Pferde unterbringt, bestanden damals noch aus zwei Gebäuden, die inzwischen durch einen Torbau verbunden wurden. Das war mir neu; bisher hielt ich diesen Durchgang für alt.

Hinter dem Kloster, auf der anderen Talseite, erkennt man das „Langhaus“, die einstigen Wohnungen von Angestellten des Klosters. Als Highlight ist in der linken Verlängerungsachse dieses Hauses das kleine quadratische Gebäude der ehemaligen Hammerschmiede zu sehen. Leider musste diese noch voll ausgestattete mittelalterliche Schmiede Ende der 60er- oder Anfang der 70er-Jahre wegen angeblicher „Baufälligkeit“ abgerissen werden – ein unersetzlicher Verlust! Auch hier wieder ein sich am Hang windender Kanal, der Wasser von der Unteren Rottum ableitete und das Rad des Hammerwerks antrieb. Über dem Rottumtal sieht man die Häuser von Eichbühl. Auffallend ist, dass alle Straßen von Bäumen gesäumt waren. Selbst zu Beginn der 1970er-Jahre war das noch so, doch bei jeder größeren Straßensanierung fielen stets die meist aus Obstbäumen bestehenden Halballeen der Modernisierung zum Opfer, ohne dass neu nachgepflanzt wurde.


Repro-Fotografie "Die Klosteranlage Ochsenhausen von Norden um 1920" von Fritz Weckenmann.

Digitalisierung und Bearbeitung: Peter Engelhardt - Beachten Sie die

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