Ochsenhausen, wia's ischt ond war

Blick aus einem Luftschiff auf das Obere Rottumtal

Aussicht aus einem Zeppelin über die Ökonomie der Staatsdomäne Ochsenhausen und das Tal der Oberen Rottum mit Hattenburg in den 1920er Jahren.


Das Obere Rottumtal von einem Zeppelin aus.

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Auch hier wieder eine von Obstbäumen gesäumte Straße, diesmal durch das Tal der Oberen Rottum nach den von Streuobstwiesen umgebenen Orten Hattenburg und Ziegelstadel. Letzterer Weiler hat wohl seinen Namensursprung in einer Lehmgrube, aus der Ziegel für den Klosterbau hergestellt wurden. Heute ist die alte Lehmgrube ein sumpfiger Weiher und ein kleines Naturparadies. Unterhalb von Hattenburg sieht man am Hang die bis in die 1960er-Jahre noch anzutreffenden Heutrockengestelle auf den Wiesen, die sogenannten „Hoiza“.

Auch unter einer kleinen Brücke der „Alten Straße“ sind übrigens noch heute Ziegel im Klosterformat sichtbar vermauert. Dies dürfte wohl der älteste, zumindest noch in Teilen erhaltene Brückenbau auf Gemeindegebiet sein.

Prominent im Vordergrund der Aufnahme liegen jedoch das Klostertor, Sankt Walburga sowie die damalige Staatsdomäne mit dem alten kombinierten Ökonomie- und Wohngebäude vor dem "Keinen Krummbach", einem Teil des Wasserversorgungskanals des Klosters.


Repro-Fotografie "Blick aus einem Luftschiff auf das Obere Rottumtal" von Fritz Weckenmann.

Digitalisierung und Bearbeitung: Peter Engelhardt - Beachten Sie die

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