Digitalisierte Postkarten: 1914 - 1918
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„Vier königliche Soldaten“ (Württembergisches Kontingent)“
Typische Erinnerungs- und Abschiedsfotografie von Soldaten der Ulmer Garnison, die Kameradschaft und die ungewisse Zukunft vor dem Fronteinsatz thematisiert. „Wer weiß, ob wir uns wiedersehn am kühlen Donaustrande!"
Aufgrund der Ähnlichkeiten der Gesichter, vor allem der Nasen, kann man davon ausgehen, dass es sich bei den jungen Männern um nahe Verwandte handelte.
Postkarte
TITEL: „Vier königliche Soldaten“ (Württembergisches Kontingent)“URHEBER / HERAUSGEBER: Carl Sachse, Ulm
ORT: Deutsches Reich, Ulm
DATIERUNG: 1914 - 1918, zugeordnet anhand der Uniformen
TECHNIK: Fotografie auf Postkartenpapier
ZUSTAND:
Guter Zustand, ungelaufen
Historischer Hintergrund
Diese weichen Mützen ohne starren Schirm (Feldmütze) waren im kaiserlichen Heer während des Ersten Weltkriegs bei den Mannschaften sehr verbreitet. Man erkennt auf der Vorderseite der Mützen deutlich die typischen zwei Kokarden übereinander (die untere Reichs-Kokarde in Schwarz-Weiß-Rot und die obere Landes-Kokarde Schwarz-Rot für Württemberg).
Bei diesem Foto mit dem Aufdruck "Wer weiß, ob wir uns wiedersehn am kühlen Donaustrande!" handelt es sich um ein echtes Foto (einen Fotoabzug auf Fotopapier) und nicht um einen Lichtdruck oder ein klassisches Raster-Druckverfahren. Das erkennt man an typischen Merkmalen dieser Art von Erinnerungskarten:
Echte fotografische Emulsion: Wenn man mit einer Lupe ganz nah an die Oberfläche geht, sieht man, dass es keinerlei Druckraster, Linien oder Lichtdruck-Runzeln gibt. Die Tonwerte fließen absolut stufenlos ineinander, weil es sich chemisch um lichtempfindliches Fotopapier handelt (oft Silbergelatinetopapier jener Zeit).
Der eingearbeitete Spruch: Der Text "Wer weiß, ob wir uns wiedersehn..." wurde bei solchen Postkarten oft direkt im Fotolabor auf das Negativ belichtet oder nachträglich auf die Fotoplatte retuschiert, bevor das Papier belichtet wurde. Dadurch ist der Schriftzug ein fester Teil des fotografischen Bildes und keine nachträgliche Druckerfarbe.
Der Glanz und die Papierstruktur: Solche echten Foto-Postkarten (oft als Real Photo Postcard oder RPPC bezeichnet) hatten im Gegensatz zu gedruckten Ansichtskarten eine typische haptische und visuelle Qualität, weil das Fotostudio den Abzug direkt auf Postkarten-Rohlinge (mit Vordruck für die Adresse auf der Rückseite) gezogen hat.
Damit ist das Stück ein echtes, direkt im Studio entwickeltes Foto und kein gedrucktes Massenprodukt!
Historische Expertise: KI Gemini

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